Bulletin Board des Instituts für Coaching-Prozesse
Home | Profil | Registrieren | Mitgliederliste
Suchen | Archiv | Hilfe | Login


Hallo Gast!

Wenn dies Ihr erster Besuch hier ist, kann es sinnvoll für Sie sein, sich zuerst die FAQ - Häufig gestellte Fragen durchzulesen. Als Gast können Sie Beiträge lesen und schreiben (dann einfach nur oben im Beitragsformular einen Namen im Namensfeld eingeben und die übrigen Felder frei lassen). Jedoch eine Reihe praktischer Funktionen stehen nur registrierten Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung ist kostenlos, dauert nur ein paar Sekunden und schreckt Kravallmacher etwas ab! Ihre Zugangsdaten erhalten Sie per E-Mail sofort nach der Registrierungsprozedur zugeschickt.

Seiten:  1 
ICP-BB >>  Themen, Anlässe und Grenzen >> Bluthochdruck in den Griff bekommen
E-Mail-Benachrichtigung   Seite drucken
  Auf den 1. Beitrag antworten
Bild Autor: Thema: Bluthochdruck in den Griff bekommen
coach
Administrator




Dranbleiben ist alles!


Beiträge: 64
Geschlecht:
Mitglied seit: Juni 2002

Deutschland
icon1   Bluthochdruck in den Griff bekommen Datum: 30.06.2006 , 00:20

Dieses Thema stammt vom 18.7. 2005

Bluthochdruck hat bei den meisten Menschen keine organische Ursache. Er entwickelt sich allmaehlich im Laufe von vielen Jahren. Bei mir hat er sich vor etwa 25 Jahren stetig von 120 zu 80 auf zunaechst 150 zu 100 entwickelt und dann ist er immer schneller auf 170 zu 110 und dann schliesslich auf 200 zu 120 gegangen. Das war der Punkt, wo ich handeln musste. Der schulmedizinische Weg sieht eine lebenslange medikamentöse Einstellung des Blutdrucks vor. Man erklärte mir, dass es dazu keine ernsthafte Alternative gäbe.
Nun, ich wollte da doch zuerst einmal herausfinden, ob es tatsächlich keine natürliche Alternative gibt und forschte nach allem, was blutdrucksenkend sein sollte.

Mein Ergebnis:

1. Einzelne Maßnahmen haben mir überhaupt nicht geholfen.

2. Alle Maßnahmen gleichzeitig haben dagegen innerhalb von nur 7 Tagen meinen Blutdruck stabil (seit 4 Wochen) auf durchschnittlich 115 zu 75 (+/- 5) gesenkt!

Aus diesem Ergebnis schlussfolgere ich, dass man zumindest die Chance hat, seine nichtorganisch bedingte Hypertonie ohne Medikamente in den Griff zu bekommen. Ohne konsequente Anpassung der Ernährung und Nutzung des Körpers wird es allerdings nicht gehen. Für mich waren diese Maßnahmen jedenfalls schon dramatisch, aber es fiel mir viel leichter als ich es gedacht hatte, weil ich es sehr konsequent radikal durchgezogen habe. Es ist bspw. leichter zu 100 % auf Alkohol oder Zucker zu verzichten als auf die Hälfte!
Mit den besten Grüßen vom Coach!
      PM Beitrag melden! Beitrag kopieren - auf diesen Beitrag antworten - Beitrag editieren - Löschen IP: Logged
coach
Administrator




Dranbleiben ist alles!


Beiträge: 64
Geschlecht:
Mitglied seit: Juni 2002

Deutschland
icon1   Re: Bluthochdruck in den Griff bekommen Datum: 30.06.2006 , 00:28

Nach nunmehr einem Jahr kann ich sagen, dass das Absetzen von Magnesium schon nach 3, 4 Tagen zu einer Erhöhung des Blutdrucks führte. Dabei habe ich das Laufen und die ganzen anderen Stoffe (Vitamine, Mineralien u Spurenelemente) beibehalten.
Aber selbst wenn ich Magnesium genügend zuführe scheint bei mir der Alkohol eine größere Rolle zu spielen. Nicht das ich saufe, aber schon ein Bier am Abend und mal eine Williamskrist oder 1 bis 2 Gläser Wein machen sich deutlich bemerkbar!

Also, auch wenn psychische Faktoren, wie bspw. ein Harmoniestreben (!) überwunden sind, scheint Alkohol auch in noch gemäßigten Dosen eine deutliche Rolle beim Bluthochdruck zu spielen.
Mit den besten Grüßen vom Coach!
      PM Beitrag melden! Beitrag kopieren - auf diesen Beitrag antworten - Beitrag editieren - Löschen IP: Logged
coach
Administrator




Dranbleiben ist alles!


Beiträge: 64
Geschlecht:
Mitglied seit: Juni 2002

Deutschland
icon1   Re: Bluthochdruck in den Griff bekommen Datum: 28.10.2006 , 13:28

Nach nunmehr 17 Monaten mit täglicher Blutdruckkontrolle ist mein unterer Wert immernoch unter 80 während mein oberer schon etwas unter recht starken Schwankungen auf durchschnittlich 121 zugenommen hat. Allerdings habe ich inzwischen eine Reihe von Veränderungen zugelassen.

1. Das tägliche Laufen nach Dr. Strunz rund 30 Minuten unter Pulskontrolle im Sauerstoffüberschuss hat mich erfreulicherweise in den Zustand ständiger Fettverbrennung versetzt, was mir aus Gewichtsgründen erlaubte, immer mehr Nüsse, Erdnusflips und Süssigkeiten zu naschen. Leider wirkt sich dies aber langsam doch auf die Blutdruckentwicklung aus.
Aber wenn ich bedenke, dass ich jetzt wesentlich mehr davon genießen kann, als je zuvor, und zudem ich mich fitt und frisch fühle, kann ich die Empfehlung von Dr. Strunz 'Laufen Sie um Ihr Leben!' nur mit voller Überzeugung bestätigen. Die positiven Auswirkungen des regelmäßigen Laufens (bzw. änlicher Dauerbelastungen) unter Leistungsausschluss (!) sind kaum zu überschätzen!

2. Die regelmäßige relativ starke Zuführung der Mineralien, Spurenelemente, Vitamine und Eiweiße ist im ersten Jahr zur Auffüllung der Depots im Körper sicher sehr wirkungsvoll, kann dann aber deutlich reduziert werden. Wenn mein Blutdruck plötzlich hochspringt + 17 Punkte bspw., und ich mich dann frage, was mir wohl fehlen könnte, bekomme ich sehr schnell von meinem Körper die Antwort. Ich erkenne dies daran, dass meine Aufmerksamkeit auf etwas fällt, was ich schon etwas länger nicht mehr zugeführt habe. Dies kann ein spezielles Gemüse oder bspw. Kalium sein. Wenn ich den Ideen meines Körpers folge, dann ist der Blutdruck am nächsten Tag sofort wieder in Ordnung. Tue ich es dagegen nicht, steigt er kontinuierlich weiter. Ich meine, dass mein Körper offenbar gelernt hat, was er braucht, um den Druck im optimalen Bereich zu halten. Deshalb kann ich die entsprechende Behauptung von Dr. Strunz auch nur voll bestätigen.

3. Die kneippschen Empfehlungen wechselnde Heiß- und Kaltgüsse zum Training der Beinadern führe ich auch nur noch unregelmäßig durch. Anlass ist immer, dass mir plötzlich unter der Dusche nach dem Laufen einfällt, dass man es ja eigentlich mal wieder machen könnte.

4. Die starke Bevorzugung frischer Gemüse und magerer Fische habe ich auch inzwischen normalisiert.

Insgesamt kann ich zusammen fassen, dass der Blutdruck jetzt wieder etwas stärker schwankt aber doch leicht im Idealbereich gehalten werden kann, wenn man aufmerksam auf seinen Körper horcht und ihm gibt, was er verlangt.

Was jeder wie viel braucht, das muss man selbst herausfinden, das kann einem sicher keine Norm der WHO oder sonst wer zuverlässig bzw. angemessen richtig sagen. Tägliche Ausdauerbelastung im 30-Minutenbereich, abwechslungsreiche Nahrung und von allen benötigten Stoffen zuerst einmal eher etwas zu viel anbieten, gibt dem Körper die Möglichkeit seine Depots wieder aufzufüllen. Der Körper weiß im Zweifel am besten, was er braucht und ist deshalb im Zweifel auch sein kompetentester Berater. Es lohnt sich, seinen Signalen in Form von Steuerung der Aufmerksamkeit zu folgen. Wenn Sie dem Grundsatz folgen, jede Form von Übertreibung und Einseitigkeit zu vermeiden und genau die Reaktionen Ihres Körpers beobachten und ernst nehmen, dann machen Sie schon eine ganze Menge richtig.
Mit den besten Grüßen vom Coach!


(Bisher wurde dieser Beitrag 2 mal editiert)
      PM Beitrag melden! Beitrag kopieren - auf diesen Beitrag antworten - Beitrag editieren - Löschen IP: Logged
coach
Administrator




Dranbleiben ist alles!


Beiträge: 64
Geschlecht:
Mitglied seit: Juni 2002

Deutschland
icon1   Re: Re: Bluthochdruck in den Griff bekommen Datum: 28.06.2008 , 14:32

Nur ein kurzer Statusbericht nach nunmehr 35 Monaten täglicher Beobachtung:
So ganz allmählich hatte sich mein Gewicht um 7 kg und mein Fettgehalt laut Waage um 4 auf 22% hochgeschummelt. Und das führte offenbar dazu dass zunächst die Blutdruckschwankungen nach oben leicht und schließlich nicht mehr übersehbar stiegen. Es lag eindeutig am abendlichen Naschen, dass sich systematisch ausgeweitet hatte. Nach Ostern 2008 habe ich diese Gewohnheit kurzerhand brutal abgebrochen. Allein das konsequente Weglassen der Kalorienbomben am Abend seit April hat mein Gewicht um 9 auf 73 kg und mein Fettanteil von 22 auf 16% reduziert. Und mein Blutdruck folgte dieser Entwicklung ganz brav, wie an der Leine gezogen auf durchschnittlich 121 zu 76 (+- 5).

Für mich zumindest gilt jetzt ersteinmal, dass der Blutdruck direkt abhängig ist von der Gewichts- und Fettanteilsentwicklung und dies obwohl ich die anderen Stoffe (Vitamine, Mineralien, Eiweiße) immer unregelmäßiger ergänze . Allerdings könnten hier auch Verzögerungen in der Wirkung auftreten, weil ja die angelegten Depots zunächst einmal ausgleichend wirken.

Mit den besten Grüßen vom Coach!
      PM Beitrag melden! Beitrag kopieren - auf diesen Beitrag antworten - Beitrag editieren - Löschen IP: Logged
coach
Administrator




Dranbleiben ist alles!


Beiträge: 64
Geschlecht:
Mitglied seit: Juni 2002

Deutschland
icon1   Re: Re: Re: Bluthochdruck in den Griff bekommen Datum: 22.07.2009 , 19:26

Nun ist ein weiteres Jahr vergangen. Und ich habe es inzwischen schon fast mit dem Gegenteil zu tun: Der Blutdruck tendiert jetzt zu unter 70 zu 110. Das ist mir zu wenig, weil ich nicht mehr so leicht in die Gänge komme. Zum genetischen Hintergrund möchte ich anmerken, dass meine beiden Großmütter an Bluthochdruck gestorben sind, mein Vater seit über 30 Jahren seinen Hochdruck mit Medikamenten bekämpft und meine Mutter nun auch dazu wird greifen müssen. Allerdings essen beide zu viel und bewegen sich zu wenig. So gesehen bin ich also genetisch vorbelastet. Umso erstaunlicher finde ich, dass ich es geschafft habe meinen Blutdruck nicht nur dauerhaft in den Griff bekommen zu haben, sondern sogar mit dem Gegenteil zu tun bekomme.

Aber, das ist nicht wirklich ein Problem. Ich lasse einfach mal ein paar Tage die Magnesiumbrausetablette weg oder/und erlaube mir Salzstangen und Kassler, also viel Salz und schon habe ich den Druck wieder im Normalbereich. Allerdings glaube ich, dass meine Lauferei nahezu jeden Tag einen entscheidenden Einfluss auf diese Entwicklung hat. Seit Mitte 2005 habe ich sie nie mehr schleifen lassen. Es drängt sich mir die Erkenntnis auf, dass es fast nichts wichtigeres für den gesamten Organismus gibt, als dass er regelmäßig moderat aber dauerhaft gefordert wird. Das scheint mir viele kulinarischen Sünden zu erlauben.
Natürlich muss man das Gewicht und seinen Fettgehalt scharf im Auge behalten. Mit steigenden Werten steigt bei mir auch der Druck. Durch die regelmäßige Lauferei verbrenne ich wesentlich mehr im Laufe eines Tages, so dass ich auch wesentlich mehr genießen kann. Aber nicht unendlich viel mehr. Deshalb muss man genau beobachten, was möglich ist und sich im Gleichgewicht halten. Bei mir liegt es bei ziemlich genau bei 75 kg und 18 - 19 % Fettgehalt. Lasse ich es schleifen, nehme ich kontinuierlich zu und alles läuft aus dem Ruder. Deshalb habe ich gelernt, dass es für mich am einfachsten ist, wenn ich sofort nach einer Prasserei kürzer trete.

Aber, es ist für mich eine Supererkenntnis, dass ich auf nichts verzichten muss, wenn ich es nicht dauerhaft tue! Ist das nicht auch reizvoll für Sie, herauszufinden, ob sie ihn haben und wo Ihr Punkt des optimalen Funktionierens liegt?

Mit den besten Grüßen vom Coach!


(Bisher wurde dieser Beitrag 1 mal editiert)
      PM Beitrag melden! Beitrag kopieren - auf diesen Beitrag antworten - Beitrag editieren - Löschen IP: Logged
Administration: Thema öffnen/schließen , -löschen , -verschieben , -umbenennen , -aufhängen , -verschieben ins Archiv
ICP-BB >>  Themen, Anlässe und Grenzen >> Bluthochdruck in den Griff bekommen
Seiten:  1 
E-Mail-Benachrichtigung   Seite drucken
  Auf den 1. Beitrag antworten



Stefanos Bulletin Board, v1.21
© Coder-World.de, 2001 (Stefanos)